SWR Landesschau Baden-Württemberg – Wir waren dabei -Fernsehen live und hautnah
Die Einladung
Die Einladung zur Landesschau am 28. Oktober 2026 flatterte am 12. Oktober ins Haus. Doch bevor es so weit war, stand erst einmal ein telefonisches Interview auf dem Programm. Anschließend rückte ein Filmteam bei uns an, um ein paar Szenen für die Sendung zu drehen.
Über drei Stunden Arbeit für am Ende ein paar Sekunden im Fernsehen! Da sieht man mal, was hinter so einem kurzen Filmbeitrag alles steckt.
Gedreht wurde bei uns zu Hause am Tisch, während wir Bilder von unserer Reise anschauten. Außerdem ging es mit den Apen auf Tour durch die Weinberge, den Jöhlinger Weg, die Hauptstraße, durchs Städtl und über die Helmsheimer Straße. Mal wurde mit zwei Kameras gefilmt, mal kam die Drohne zum Einsatz und manchmal wurde sogar aus dem Kofferraum des SWR-Busses heraus gedreht. Auch eine GoPro war mit dabei.
Und wenn dem Kameramann eine Szene noch nicht ganz gefiel, hieß es eben: noch einmal hin und her fahren! Manchmal gleich mehrfach, bis alles im Kasten war. Da kamen wir mit unseren Apen ganz schön ins Schwitzen – und das, obwohl wir gar nicht so schnell unterwegs waren. Spaß gemacht hat die ganze Aktion aber trotzdem, und interessant war es allemal.
Auf nach Stuttgart!
Am 28. Oktober war es dann endlich so weit. Um 16:45 Uhr sollten wir beim SWR in Stuttgart sein. Wir hatten vorsichtshalber genügend Zeit eingeplant und waren natürlich viel zu früh da. Der Verkehr spielte mit, sodass wir ganz entspannt ankamen.
Pünktlich um 16:30 Uhr wurden wir am Empfang von der Gästebetreuerin abgeholt. Zunächst führte der Weg durch die Kantine. Dort gab es Kuchen, Sandwiches, Süßigkeiten und Getränke – eigentlich alles, was das Herz begehrt. Nur unser Appetit hielt sich in Grenzen. Wasser, Kaffee und Cola waren völlig ausreichend. Die Aufregung hatte uns offenbar schon den Magen zugeschnürt!
Anschließend ging es in die Garderobe und danach in die Maske. Gut 20 Minuten vor Sendungsbeginn wurden wir ins Studio 4 gebracht. Dort war es ziemlich dunkel, nur der Bühnenbereich war hell ausgeleuchtet. Wir wurden von Jana, der Moderatorin, der Aufnahmeleiterin und dem ganzen Team herzlich begrüßt. Wir fühlten uns gleich wohl – die Nervosität war damit zwar nicht ganz verschwunden, aber immerhin etwas gezähmt.
Dann wurden wir verkabelt und in unsere Aufgaben eingewiesen. Es blieb sogar noch etwas Zeit, die Technik genauer unter die Lupe zu nehmen: Kameras, Monitore, Teleprompter, Bildwände, Scheinwerfer und jede Menge weiterer Technik. Als technikinteressierter Mensch kam ich da natürlich voll auf meine Kosten!
Noch 10 Sekunden … noch 5 … und los!
Um 17:59:50 Uhr wurde es ernst. Die Sendung begann!
Zunächst wurden wir begrüßt und zwei kurze Szenen gezeigt. Danach waren erst einmal die anderen Beiträge an der Reihe. Alles lief streng nach Drehbuch und sekundengenau.
Vor jedem neuen Programmpunkt hörten wir die Ansagen der Aufnahmeleiterin: „Noch eine Minute! Noch 30 Sekunden! Noch 10! Noch 5!“
Da blieb nicht viel Raum für spontane Kaffeepausen. Wer wann wo stehen sollte, war genau im Skript festgelegt. Selbst die Positionen von Kameras, Moderatorin und Gästen waren auf dem Boden markiert. Da wusste jeder, wo er hingehörte – fast wie beim Tanzen, nur ohne Musik und mit deutlich mehr Kabeln.
Zwischen unseren Auftritten konnten wir einen Blick hinter die Kulissen werfen. Besonders spannend waren die Ton- und Bildregie. Dort reihten sich Monitore an Monitore, davor saßen zahlreiche Techniker, die alles im Blick hatten. Von hier aus wurden die Filmbeiträge eingespielt, die passenden Kameras ausgewählt, die Kameraleute dirigiert und die Untertitel eingeblendet. Und das war längst nicht alles, was im Hintergrund gleichzeitig erledigt werden musste.
Fernsehen ist echte Teamarbeit
Für diese eine Live-Sendung waren geschätzt 20 bis 30 Personen im Einsatz. Die Filmbeiträge sind da nicht mitgerechnet. Da steckt also eine ganze Menge Arbeit dahinter, damit das Ganze zu Hause auf dem Fernseher so locker und selbstverständlich aussieht.
Und das alles live! Wenn etwas schiefgeht, gibt es keine zweite Aufnahme und anschließend auch keinen Schnitt, mit dem man den Fehler einfach verschwinden lassen kann. Was einmal über den Sender gegangen ist, ist raus. Da hilft auch kein „Können wir das noch mal machen?“ – dafür ist es dann zu spät.
Gerade das machte die Sache aber besonders spannend. Wir durften einmal hautnah erleben, wie viel Organisation, Technik und Teamarbeit hinter einer scheinbar ganz normalen Fernsehsendung stecken.
Unser Fazit: Es war ein tolles Erlebnis, das uns riesigen Spaß gemacht hat. Wir haben viel gesehen, viel gelernt und einen spannenden Blick hinter die Kulissen des Fernsehens bekommen.














Der Beitrag des SWR:
Die ganze Sendung
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Die Überraschung
Die Überraschung unserer Kinder ist wirklich gelungen – wir waren den Tränen nahe! Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet.
Frau Dynkina, die den ganzen Beitrag vorbereitet hatte, war dafür erst einmal zur Detektivin geworden. Sie hatte im Internet recherchiert und tatsächlich Corinas Arbeitsstelle und ihre E-Mail-Adresse ausfindig gemacht. Unsere Kinder waren natürlich sofort mit im Boot und haben begeistert mitgespielt.
So haben alle zusammengeholfen, damit die Überraschung perfekt wurde. Und das ist ihnen wirklich gelungen – mit einem Ergebnis, das uns sehr berührt hat und das wir so schnell nicht vergessen werden!
Damit geht unsere „Italien-Tour – Mit 2,5 PS über die Alpen“ zu Ende – und zwar mit einem Erlebnis, das uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird!
Wir hoffen, Ihr hattet Spaß beim Mitreisen, Mitfiebern und vielleicht auch beim einen oder anderen Schmunzeln. Über Eure Rückmeldungen freuen wir uns natürlich riesig – schließlich schreibt man so einen Blog nicht nur für die Schublade!
Ein ganz herzliches Dankeschön, dass Ihr uns auf unserer kleinen, aber feinen Abenteuerreise begleitet habt. Ob Ihr nun von Anfang an dabei wart oder erst später zugestiegen seid: Schön, dass Ihr mit an Bord wart!
Aber keine Sorge: Ganz abgehakt ist das Kapitel Ape noch nicht! Vielleicht gibt es wieder einen Blog, eine neue Ape-Tour oder etwas ganz anderes zu erzählen. Eine Idee spukt mir jedenfalls schon im Kopf herum … und wer mich kennt, weiß: Das kann durchaus wieder etwas werden!
Bis dahin bleibt neugierig, gesund und unternehmungslustig!
Liebe Grüße und bis bald
Giselind, Reinhard und natürlich Shakira und Gina, Wuff, Wuff
Hallo Giselind und Reinhard, erst einmal Kompliment. Nicht nur eure gemeinsame Tour war beeindruckend, auch euer Auftritt beim SWR und der Beitrag für die Landesschau. Was Ingrid und mich aber am meisten berührt hat, das war der Auftritt eurer beiden Mädels. Ihr habt ganz, ganz tolle Kinder. Schade, dass der Bub nicht auch noch dabei sein konnte. Der gesamte Beitrag in der Landesschau war wirklich gelungen. Vielleicht haben wir mal wieder die Chance auf ein Küchengespräch, Reinhard. Du hast jetzt so viel zu erzählen. Ganz liebe Grüße aus Geislingen.