Tag 14 – Einkaufen

Datum: 24.07.2023
Ort: Biscarrosse

Wir machen einen weiteren Ruhetag in Biscarrosse auf einem kleinen Camping naturelle. Alles notwendige ist da, sehr sauber und eine riesige Dusche, wenn auch alles nicht mehr so ganz neu ist. Die Besitzerin spricht ein wenig deutsch und ist eine absolute Frohnatur.
Gegen Mittag gehe ich einkaufen, in einem sehr großen Supermarkt. Der Globus in Wiesental ist dagegen ein Tante Emma Laden. Mindestens 50 Kassen und alle waren geöffnet. Solche großen Supermärkte habe ich in Frankreich öfter gesehen. Bei der Größe möchte man schon mal fragen, wo denn der Einkaufswagen mit Elektroabtrieb steht. Das Supermarktpersonal ist manchmal schon mit Rollschuhen im Markt unterwegs.
Fleisch-, Käse- u. Fischtheke. Besonders Fisch vermisse ich in Deutschland in vielen Märkten. Einkaufen kann man meist bis 20 Uhr und oft auch am Sonntag Morgen. Wenn man unterwegs ist wie wir, ist das schon sehr praktisch. Ob das wirklich notwendig ist, kann man in Frage stellen.
Mir fällt auf, dass, bis auf kleine Märkte, viele mittlerweile eine Drive-In Area haben. Man bestellt im Internet die Waren und kann sie dann an einem Schalter mit dem Auto abholen. Das ist wohl der neueste Trend in Frankreich´s Einkaufswelt.
Wer mit dem Auto in Frankreich unterwegs ist sollte die Kreditkarte nicht vergessen. Mit Bargeld wird es schwer beim Tanken. Bezahlt wird mit Kreditkarte am Tankautomaten. Tankstellen mit Kassierer habe ich nur ganz selten gesehen.
Häufiger habe ich in den letzten Tagen auch auf überdachten Parkplätzen geparkt und es war nicht irgendein Dach darüber, nein, es waren Solarzellen. Einige Supermärkte haben einen Teil ihrer Parkplätze mit Solarzellen überdacht. Das macht Sinn, denn Supermärkte haben einen großen Bedarf an Kühlung der Waren u. Klimatisierung des Marktes, besonders wenn die Sonne kräftig scheint.

Bis bald
Reinhard

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