Am Wochenende geht es los.

Wenn nichts mehr dazwischen kommt, starten wir am kommenden Samstag oder Sonntag.

In den letzten Wochen gab es noch einiges zu erledigen. Die Ausrüstung musste vervollständigt werden. Unsere Feldbetten hatten den ständigen Auf- und Abbau irgendwann nicht mehr mitgemacht – gebrochene Kunststoffteile machten eine Neuanschaffung notwendig. Außerdem musste ein neuer Kocher her: mehr Leistung, besserer Windschutz und vor allem ein sicherer Stand. Für alle Fälle haben wir uns noch ein Tarp mit passenden Aufstellstangen angeschafft.

Auch unsere Bienen brauchten etwas Zuwendung. Bremsflüssigkeit wechseln, Ölstände und Ölpumpe kontrollieren, Luftdruck prüfen, gründlich reinigen – und die rote Ape bekam noch eine neue Batterie. Für Gina, unsere neue Hundedame, habe ich einen zusätzlichen Sitzplatz eingebaut. Außerdem entstanden neue Dachtraversen und Wimpelhalter, und beide Apen bekamen eine praktische Ablage.

Natürlich wurde auch die Materialkiste überprüft und ergänzt. Reservebenzin, Zweitaktöl, Werkzeug, Ersatzbowdenzüge, Ersatzbirnen, Sicherungen, Leinen und Spanngurte, Klappspaten, Beil, Warndreieck, Verbandskasten, Starthilfe … eben alles, was einem unterwegs im Notfall aus der Patsche helfen könnte.

Im Garten war ebenfalls Hochbetrieb. Erdbeeren, Kirschen, Johannisbeeren, Stachelbeeren und zuletzt die Heidelbeeren sind geerntet und verarbeitet. Gepflanzt wurden Tomaten, Paprika, Kraut, Gurken, Süßkartoffeln und Kürbisse – Hokkaido, Butternut und große Schnitzkürbisse für unsere Enkelinnen Nele und Mara. Ins Hochbeet durfte noch eine Runde Salat einziehen.

Unkraut? Naja … bei mir haben auch Beikräuter eine Daseinsberechtigung. Mal sehen, wie groß der Urwald ist, wenn wir wieder zurückkommen. Kartoffelkäfer habe ich bekämpft und Kartoffeln sowie Tomaten vorsorglich gegen Braunfäule behandelt.

Mit Zucchini – dem größten Albtraum meines Sohnes – habe ich mich dieses Jahr zurückgehalten. Ganze zwei Pflanzen müssen reichen.

Auch Blumen, meine Baumschule und Gewächshaus sind versorgt. Janis wird sich während unserer Abwesenheit um Garten und Blumen kümmern. Vielleicht zieht er für die Zeit sogar bei uns ein, denn bei großer Hitze muss täglich gegossen werden.

Während ich eher draußen beschäftigt war, kümmert sich Giselind um alles, was im Haus anfällt: putzen, Küchenutensilien, Lebensmittel, Medikamente, Kleidung und natürlich alles, was unsere Hunde unterwegs brauchen.

Bis zum Wochenende muss jetzt nur noch alles verpackt und verladen werden. Ein paar Arzttermine stehen noch an, die Apen müssen vollgetankt werden und das Haus wird für unsere Abwesenheit fit gemacht. Und morgen hält uns, wie jede Woche am Mittwoch, nochmal unsere Enkelin Mara auf Trab.

Dann kann es endlich losgehen.

Bis bald

Reinhard

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